Die Wanderabteilung des OSC Sobernheim


Die Wanderabteilung des OSC Sobernheim wurde im Jahre 1977 gegründet und stand in den ersten Jahren unter der Leitung des 2010 verstorbenen Bernd Weber und später von Kurt Skaer.

Am Fronleichnamstag des gleichen Jahres führte der Verein seine erste Internationale Volkswanderung durch. Start und Ziel waren damals das Schulgelände in Münchwiesen.

Mittlerweile hat der OSC 40 Volkssportveranstaltungen durchgeführt, hierunter fallen auch zwei Schwimmveranstaltungen nach den Richtlinien des Deutschen Volkssportverbandes (DVV), welche 1980 und 1981 im Sobernheimer Schwimmbad stattfanden.

Pionierarbeit leistete der OSC Sobernheim im Auftrag des Landesverbandes Rheinland-Pfalz des DVV im Jahre 1985 mit der Durchführung der ersten „Mittwochswanderung“ im gesamten Bundesgebiet. Mit dieser Aktion wollte der Verband testen, wie eine solche Veranstaltung, durchgeführt mitten in der Woche an einem ganz normalen Arbeitstag, von den Wanderern angenommen wird. Mit nahezu 2000 Teilnehmern übertraf die Veranstaltung alle Erwartungen. Inzwischen gehören die Mittwochswanderungen zum festen Bestandteil der Veranstaltungstermine im Volkssport.

Ein weiteres herausragendes und in der Geschichte des Volksports bisher einmaliges Ereignis ist die Durchführung des Gemeinschaftsmarathons mit den Wanderfreunden Naheland in Bad Kreuznach im Jahr 1990. Anlass hierfür war das 10-jährige Bestehen der Wanderfreunde Naheland sowie die Tatsache, dass gerade in jenem Jahr die Veranstaltungstermine beider Vereine auf ein gemeinsames Wochenende fielen. Bei diesem Marathon hatten die Teilnehmer die Möglichkeit sowohl in Bad Sobernheim als auch in Bad Kreuznach zu starten, um die Marathonstrecke zu absolvieren, wobei derjenige, der an einem Tag in Bad Sobernheim startete und am nächsten in Bad Kreuznach – oder auch umgekehrt – auch zwei Teilnahmewertungen erwandern konnte.

Nach nahezu 22-jähriger Leitung von Kurt Skaer ging die Führung der Wanderabteilung zu Beginn des Jahres 2004 an Bernd Derschug über.

Auch wenn die Teilnehmerzahlen an den Volkswanderungen in den letzten Jahren rückläufig waren, ließen sich die Verantwortlichen im OSC Sobernheim nicht entmutigen und schafften mit einer neuen Idee wieder für frischen Schwung bei den Veranstaltungen.

Auf Anregung von Bernd Derschug beim DVV wurde 2005 probeweise der „ Marathon-Cup der Regionen“ in Rheinland-Pfalz zur Förderung der langen Strecken über 42 Kilometer eingeführt. Der OSC Sobernheim veranstaltete erstmalig in Deutschland zusammen mit den Nachbarvereinen Wanderfreunde Kirn-Sulzbach, TSV Bockenau, Wanderfreunde Bad Kreuznach und Wanderfreunde Idar-Oberstein den „1. Marathon-Naheland-Cup“. Jeder Teilnehmer musste an mindestens drei verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen. Ziel der Ausrichter war es, dass die Wanderer an allen fünf Veranstaltungen teilnahmen. Diese Veranstaltung war ein großer Erfolg, so dass der Landesverband Rheinland-Pfalz den „1. Marathon-Naheland-Cup 2005“ als eine gelungene Premiere in Deutschland bezeichnete.

Von 1992 bis 2002 fanden die Volkssportveranstaltungen des OSC Sobernheim (Start und Ziel) in der Gemeindehalle von Meddersheim statt, danach wechselte man in die Leinenbornhalle in Bad Sobernheim. Die nachlassende Zahl der Helfer veranlasste den OSC, die Wanderungen ab 2011 in Zusammenarbeit mit dem VfL Staudernheim, welcher keine eigene Volkssportveranstaltung mehr anbietet, durchzuführen mit Start und Ziel in der VfL-Turnhalle in Staudernheim.